Vollständige und präzise Dokumentation
Vollständige und präzise Dokumentation
Ein häufiger Fehler bei der GOÄ-Abrechnung ist eine lückenhafte Dokumentation. Eine vollständige und präzise Aufzeichnung aller erbrachten Leistungen ist jedoch essenziell, um rechtliche Probleme zu vermeiden und das volle Honorar zu sichern.
Präzise Dokumentation und Steigerungsbegründungen
Die Grundlage jeder Privatabrechnung ist die detaillierte Erfassung sämtlicher Einzelleistungen. Dazu zählt jeder Teilschritt der Anamnese, Diagnostik und Therapie. Selbst scheinbar unwichtige Aspekte, wie beispielsweise der emotionale Zustand eines Patienten, können sich als entscheidend für die Abrechnung erweisen.
Ein Beispiel: Ein unruhiger Patient, der schwer zu untersuchen ist, kann als Begründung für die Steigerung von Untersuchungsleistungen herangezogen werden. Auch bei einem verwirrten Patienten, bei dem ein Gespräch länger und schwieriger ausfällt, kann dies in Form einer erhöhten Bewertungsziffer oder eines höheren Faktors berücksichtigt werden.
💡 Unser Tipp: Erstellen Sie eine Liste mit allen potenziellen Begründungen für Leistungssteigerungen. Nummerieren Sie diese und referenzieren Sie die entsprechende Nummer in Ihrer Dokumentation. So kann das Abrechnungspersonal direkt erkennen, dass eine Steigerung erfolgt ist, und den Grund nachvollziehen. Dies spart wertvolle Zeit und reduziert Fehlerquellen.